Paid Content Einführung verlangsamt Auflagenrückgang

Mai 8, 2017 • Main-Main, Paid Content • Views: 92

Im Jahre 2016 wurde Spiegel Plus ins Leben gerufen. Der erstmalige Versuch von Spiegel Online mit Paid Content läuft seitdem unentwegt. Wer solche Artikel online lesen möchte, wird zur Kasse gebeten. Zugleich verzeichnen viele Verlage einen Rückgang ihrer Printhefte. Der Werbeeffizienzguru (Prof. Dr. Sven Dierks) behauptet, dass der Auflagenschwund bei Spiegel durch die Einführung der Bezahlschranke verlangsamt wurde.

Prof. Dr. Sven Dierks von der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Frankfurt hat 81 Heftausgaben des Spiegels seit 2015 untersucht. Der selbst ernannte Werbeeffizienzguru hat somit Hefte vor und nach der Einführung von Paid Content analysiert. Fazit der Untersuchung ist, dass die Auflage konstant sinkt (ca. 400 Hefte pro verkaufter Print-Auflage). Jedoch gibt es einen Bruch bei der Sequenzanalyse, die eine Zeitreihe in einander ähnliche Abschnitte gliedert. Laut Prof. Dr. Dierks ist die Erklärung hierfür, dass entgegen der Erwartung der Auflagenverlust durch die Umstellung auf Paid Content verringert wurde. Dadurch lässt sich der Trend zwar nicht umkehren, allerdings verlangsamt er sich. Wie lange dieser Effekt anhalten wird ist ungewiss, gleichwohl kann die Bezahlschranke als clevere Entscheidung aufgefasst werden.

Fazit: Die Einführung von Spiegel Plus hat den Auflagenschwund der Hefte verlangsamt.

Quelle: werbeeffizienz.guru

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